Burnout – und der Weg in ein gesundes Leben

Die schlechte Nachricht zuerst, wer einmal im Burnout gelandet ist, muss in der Zukunft immer darauf achten, nicht wieder in die Burnout Spirale zu geraten.

Die gute Nachricht, wer den Weg aus dem Burnout erfolgreich gestaltet hat, gewinnt enorm an Lebensqualität. Eine Form von Lebensqualität, die der Betroffen ohne Burnout Erkrankung vielleicht nie erreicht hätte.

Der Weg aus dem Burnout hin zu einem gesunden und zufriedenen Leben sollte in einem angemessenen Tempo, nicht zu schnell und nicht zu langsam und sehr am Klienten orientiert stattfinden, planvoll und strukturiert sein und auf bewusster wie unterbewusster Ebene stattfinden.

Die Kombination von Verhaltenstherapie und tiefenpsychologischer Arbeit zeigen große Erfolge. Adäquate sportliche Aktivitäten gehören ebenfalls zur Zielerreichung dazu.

Tabletten hingegen sind hingegen als kurzfristige Lösung zu betrachten. Tabletten die in der akuten Situation helfen sind keine Dauerlösung, Tabletten die hingegen erst nach ca. 6 Wochen und länger ihre Wirkung zeigen, können zwar über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, die Frage lautet jedoch, wenn die Wirkung erst nach sechs Wochen einsetzt, wie kann der Betroffene in diesen Wochen schon aktiv werden? Tabletten sind also nur bedingt hilfreich und sollten immer nur eine kurzfristige Unterstützung sein.

Professionelle Betreuung in einem Umfeld gegenseitigen Vertrauens und regelmäßigen Sitzungen, einem Psychologen und/oder Coach mit umfangreichen „Werkezugkoffer“ helfen dabei, wieder in ein gesundes Leben zu finden. Die Erfahrung zeigt, davon gibt es in Leipzig leider viel zu wenig

Silvia Füßl, auf die Frage, ob Burnout Erkrankte überhaupt noch eine Chance auf ein normales Leben hätten.

Silvia Füßl gehört dem WAI Netzwerk an

 

das deutsche WAI-Netzwerk gehört zu einem der führenden Netzwerke, die sich mit dem Erhalt und der Förderung der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen das Instrument „Work Ability Index“ und das Arbeitsfähigkeitskonzept mit dem Haus der Arbeitsfähigkeit nach Ilmarinen. Dieses Netzwerk wurde von 2003 bis Ende 2015 von der Universität Wuppertal betreut und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) finanziert. Bisher sind ca.1.500 WAI-Anwender im WAI-Netzwerk zusammengeschlossen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitsfähigkeit, sind die Themen der Zukunft.

Ihre Silvia Füßl

Suchen Sie die perfekte Bewerbung oder den perfekten Mitarbeiter?

Kennen Sie die DIN Norm für Bewerbungsschreiben? Und wenn diese Norm eingehalten wird kommt es schon mal vor, das eine Bewerbung manchmal, na ja irgendwie komisch aussieht. Beispielsweise kann die Unterschrift durchaus beinahe in der Fußzeile stehen, also ziemlich weit unten. Wem´s gefällt kann ich da nur sagen.

Weshalb legen die Entscheider eigentlich so einen großen Wert auf genormte Bewerbungen?

Suchen die Unternehmen die perfekte Bewerbung oder den perfekten Bewerber?

Vielleicht sollten künftige Mitarbeiter nicht nach ihrer perfekt gestylten Bewerbung beurteilt werden, sondern nach ihren individuellen Fähigkeiten.

Liebe Entscheider, die Erfahrung beweist, kein Zeugnis dieser Welt, keine noch so genormte Bewerbung können Ihnen den perfekten Mitarbeiter bringen. Erfolg bringt ein Abgleich von benötigten Erfahrungen und vorhandener Fähigkeiten, alles andere kann sich der neue perfekte Mitarbeiter unternehmensbezogen anlernen.

 

7 Führungsfehler – so vergraulen Chefs ihre besten Mitarbeiter

 

In meinem Artikel „Fachkräfte: Wie Führungskräfte die Fluktuationsrate senken“ haben Sie bereits erfahren, dass in Deutschland derzeit – wenn auch langsam – ein Umdenken stattfindet. Noch ist den deutschen Arbeitnehmern Sicherheit im Job zwar wichtiger als eine große Karriere, doch schon bald werden guten Fachkräften dank akutem Mangel zahlreiche attraktive Jobangebote offenstehen. Wer mit seiner Stelle unzufrieden ist, fasst immer häufiger den Mut zur Kündigung. Ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit und Motivation im Job ist dabei die Führung im Unternehmen. Wir zeigen Ihnen heute, wie gute Führung geht und vor allem: wie nicht.

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„Ruhe bewahren, wenn die Mitarbeiterin weint“

Die Kollegin bricht in Tränen aus, der Mitarbeiter hat einen Wutanfall: Chefs sollten Gefühlsausbrüche anerkennen und nicht verteufeln, sagt Beraterin Nina Stromann.

ZEIT ONLINE: Wenn eine Frau Emotionen zeigt, fühlen sich Männer schnell überfordert – egal ob privat oder beruflich. Wie reagieren Chefs angemessen, wenn eine Mitarbeiterin zum Beispiel weint?

Nina Stromann: Männer sind meist schnell überfordert, wenn Frauen weinen. Und wenn es die eigene Mitarbeiterin ist, neigen viele Chefs dazu, die Situation sofort auflösen zu wollen. Das ist auch eine richtige Reaktion – allerdings erst im zweiten Schritt. Zunächst sollten Chefs diese emotionale Reaktion der Mitarbeiterin anerkennen.

Weil ein solcher Gefühlsausbruch selten etwas mit dem Chef und seiner Kompetenz zu tun hat, sollten Vorgesetzte Ruhe bewahren, der Mitarbeiterin ein Taschentuch reichen und warten, bis sie sich beruhigt hat – um herauszufinden, was los ist.

Wirtschaftsgespräch vom 16.09.2015

Newsletter MIT Leipzig vom 16.09.2015

 Wirtschaftsgespräch am 15.09.2015 in Leipzig „Gesund im Unternehmen! – Wie gestalten wir moderne Arbeitsplätze?“

Bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU´s) spielt das Thema Gesundheitsförderung der Mitarbeiter eine untergeordnete Rolle. „Es läuft doch, und so lange es läuft, muss nichts getan werden“, so die weitläufige Meinung. Es wird erwartet, dass der Mitarbeiter selbst sich um seine Gesundheit sorgt. Die Erfahrung zeigt jedoch, Gesundheitsförderung wird ein Thema der Zukunft sein, gerade wenn es darum geht, gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, neue Fachkräfte zu finden und die krankheitsbedingten Fehlzeiten zu reduzieren.

Die sehr versierten geladenen Redner konnten eindrücklich darstellen, welche wachsende Bedeutung das Thema Gesundheitsförderung für die Betriebe hat. Es wurde deutlich, wo Gesundheitsförderung beginnen sollte und welche wirtschaftlichen Vorteile daraus entstehen können. Die praktischen Beispiele von Großunternehmen wie BMW in Leipzig wie auch mittelständische und kleine Unternehmen in der Region zeigte aber auch, vor welchen Herausforderungen gerade die kleineren Unternehmen bei diesem Thema stehen. Für die Zukunft ist es wichtig, gerade für die kleineren Unternehmen einen Weg zu finden, diese Herausforderung meistern zu können. Ein Ansatz dafür in der Diskussion war das Bündeln von Aktivitäten über Verbände und Kammern.

Wir danken den kompetenten Rednern für die wertvollen Impulse am gestrigen Abend.

Maria Michalk, MdB
Gesundheitspolitische Sprecherin, CDU/CSU-Bundestagsfraktion

 Dr. Guido Engelhardt
Leiter Gesundheitsmanagement Leipzig und Eisenach, BMW Group 

Susanne H. Liebe
Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
 

Paul-Friedrich Loose
Landesgeschäftsführer, Barmer GEK in Sachsen
 

Dr. Melanie Weiss
Leiterin Zentrale Einrichtung Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit, Universitätsklinikum Leipzig

Ihre
Silvia Füßl
Mitglied Vorstand MIT Leipzig